Gerhard Altenbourg, Lothar Lang

 

Briefwechsel 1965-1986

Herausgegeben von Christa Grimm
Bearbeitet und kommentiert von Katrin Roth


200 Seiten, 16 Abbildungen

16 x 24 cm
Festeinband, Fadenheftung


ISBN 978-3-937146-60-7

 

29,90 Euro (D), 30,90 Euro (A), 52,90 sFr

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Gerhard Altenbourg (1926 -1989) gehörte zu den großen Einzelgängern der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts. Sein komplexes, hoch poetisches Werk entstand abseits des offiziellen Kunstbetriebs der DDR und prägte doch auf geheime Weise die Kunstentwicklung des Landes mit. Heute gehören seine Werke zu den Kostbarkeiten der wichtigsten Graphischen Sammlungen in Europa und Amerika. In Lothar Lang (1928-2013), dem Kunstkritiker, Galeristen und Zeitschriftenherausgeber, fand Altenbourg schon früh einen engagierten und wirkungsvollen Beförderer, der in Rezensionen, Katalogbeiträgen und Büchern nachhaltig für ihn eintrat, Ausstellungen organisierte und ihn zu Beiträgen für Graphikmappen anregte. Die zwei Jahrzehnte umspannende Korrespondenz führt tief hinein in den Arbeitsprozeß des Künstlers. Sie gewährt faszinierende Einblicke in Altenbourgs Poetologie wie in seine - teils großherzigen, teils unnachsichtigen - Urteile über Kollegen und kulturpolitische Verhältnisse.

 

Pressestimmen:

 

 

Autoren:
Gerhard Altenbourg (eigentlich Ströch) (1926-1989), Maler und Grafiker in Altenburg.

Lothar Lang (1928-2013), Kunsthistoriker und -kritiker, Galerist, Verfasser zahlreicher Bücher zur Buch- und Kunstgeschichte.

 

Herausgeber:
Christa Grimm (geboren 1939), Literaturwissenschaftlerin, Studium in Altenburg, Berlin (u. a. bei Lothar Lang) und der Germanistik in Leipzig, Promotion, Lehrtätigkeit an der Universität Leipzig, Forschungsschwerpunkt deutschsprachige Literatur der Schweiz, lebt in Altenburg.

Katrin Roth (geboren 1965), Museologin und Dokumentarin, Mitarbeiterin an verschiedenen Museen, u.a. Schloß Burgk, Historische Kuranlagen und Goethe-Theater Bad Lauchstädt, Kohren-Sahlis, Museum der bildenden Künste Leipzig









 
»Ich arbeite bis zur Erschöpfung, und manchmal öffnet sich ein Spalt, der Licht bringt; aber es ist doch meistens ein immer erneutes Aufgeben von sicheren Weg-strecken und ein Erproben von Neuem, dem man ohne Erfahrung gegenübersteht und das anfangs immer Schrecken und Schmerzen bringt.«
(Gerhard Altenbourg, an Lothar Lang, 26. August 1972)