Walter Hahn, Die sächsische Schweiz

Walter Hahn


Die Sächsische Schweiz

Fotografien 1911-1938


Im Auftrag der Deutschen Fotothek
herausgegeben von Jens Bove


128 Seiten, 115 ganzseitige Abbildungen
24 x 27 cm, Festeinband, Fadenheftung


ISBN 978-3-937146-67-6

 


19,90 Euro (D), 20,90 Euro (A), 34,90 sFr

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Walter Hahn hatte seit seiner Jugend zwei Hobbys: Klettern und Fotografieren. Bei seinen zahllosen Wanderungen und Kletterpartien in der Sächsischen Schweiz konnte er beides aufs Schönste miteinander verbinden. Auch als anerkannter Berufsfotograf blieb er dem Klettersport treu. So entstanden im Laufe von drei Jahrzehnten etwa 2000 Aufnahmen aus der Sächsischen Schweiz, die einerseits die Schönheiten der Landschaft und ihrer Städte und Dörfer im Bild festhalten, andererseits aber auch zahlreiche Erst- und Frühbegehungen der bizarren Felsen des Elbsandsteingebirges dokumentieren. Durch die Fähigkeit, selbst klettern zu können, erschlossen sich Hahn alle Möglichkeiten, auch gewagteste Kamerastandpunkte zu erreichen. Ab den 1920er Jahren entstanden zudem viele Aufnahmen, die Hahn aus der Luft machte, um die vom Boden aus kaum wahrnehmbaren Landschaftsstrukturen sichtbar zu machen. Für das Buch hat Jens Bove eine repräsentative Auswahl aus dem Bestand getroffen - von Pirna, dem „Tor“ zur Sächsischen Schweiz, entlang der Elbe über Wehlen und Rathen mit der Bastei nach Königstein und in das Bielatal, dann weiter über den Lilienstein nach Bad Schandau mit dem Kirnitzschtal und den Schrammsteinen bis nach Schmilka und der Kaiserkrone.

 

Pressestimmen:
»Das Buch ist eine Augenweide. Es sind Aufnahmen, die atemlos machen. Auch weil ihnen die bunte Farbe der Gegenwart fehlt. Keine schreienden Outdoor-Ausrüstungen, die das Kraxeln am Fels wie ein Spiel aussehen lassen.« (Leipziger Internetzeitung)

»Hahns Bilder sind eine Quelle ersten Ranges.«
(Dresdner Neuste Nachrichten)

„Das Alpin-Buch des Monats!“ (Alpin. Das Bergmagazin, Oktober 2009)

„Der Bildband gehört zu den schönsten Reisen, die man in diese Region des Elbsandsteins machen kann.“ (Sächsische Zeitung, 4./5. April 2009)

„Walter Hahn hat mit seinen 15.000 noch erhaltenen Glasnegativen sowohl dem Klettersport als auch der bizarren Sandstein-Landschaft südöstlich von Dresden ein Denkmal gesetzt.“ (Süddeutsche Zeitung, 6. Juli 2009)

„Hahn schleppte stets eine Menge sperriges Gepäck auf die Felsen. Es handelte sich dabei um eine sehr moderne Plattenkamera, die mit schweren Glasplatten im Format 18 mal 24 Zentimeter bestückt wurde, und ein nicht weniger leichtes hölzernes Stativ. Der Lohn der Mühe waren atemberaubende Aufnahmen der Sächsischen Schweiz, von Landschaften und Städten, der Elbe und von spannenden, ja abenteuerlichen Kraxeleien der Bergsteiger. Solche Bilder hatte bis dahin noch keiner gemacht, und sie beeindrucken bis heute.“
(Sächsische Zeitung, 22. Juni 2009)

„Klare Formensprache, starke Kontraste und große Tiefenschärfe prägen neben handwerklicher Brillanz die Handschrift Walter Hahns.“ (Ostthüringer Zeitung, 26. März 2010)


Fotograf:
Walter Hahn (1889-1969), Lithograph, seit 1915 hauptberuflich Fotograf und Postkartenverleger in Dresden.

Herausgeber:
Jens Bove, geb. 1969 in Minden, Kunsthistoriker, Dissertation über Richard Hamilton, seit 1993 Tätigkeit für das Bildarchiv Foto Marburg, seit 2002 als Geschäftsführer; seit 2003 Leiter der Deutschen Fotothek in der Sächsischen Landesbibliothek Dresden.

 










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