Manfred Naumann

Manfred Naumann

 

Zwischenräume

Erinnerungen eines Romanisten



320 Seiten
12,5 x 21,5 cm, Festeinband, Schutzumschlag, Fadenheftung


ISBN 978-3-942473-46-0

24,90 Euro (D), 25,90 Euro (A), 43,90 sFr



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Manfred Naumanns Erinnerungen vermitteln aufschlußreiche Einblicke in das akademische Leben der DDR – vom Studium im Nachkriegs-Leipzig bei Werner Krauss über die gescheiterten Reformbemühungen der jungen Wissenschaftler und Schriftsteller im Umfeld von Hans Mayer und Ernst Bloch, die 1959 zu Naumanns abrupter Entlassung aus der Professur in Jena führten, bis hin zum schwierigen, von der Stasi mißtrauisch überwachten Aufstieg zum Direktor des Zentralinstitus für Literaturgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der DDR und endend in der nahezu rückstandsfreien Abwicklung der DDR-Wissenschaft. Frei von Eitelkeit, dafür mit einer gehörigen Portion an Witz und (Selbst-) Ironie, halten Naumanns Memoiren ein verschwundenes Kapitel deutscher Geistesgeschichte fest.

 

Pressestimmen:

„Was diese Memoiren lesenswert macht und singulär, ist nicht ihr komplementär ostdeutscher Bezugshorizont. Naumann schreibt mit luzider Selbstionie, hinter der als Tonschlüssel die Geschichte der DDR zur gelassenen Chronik einer fortschreitenden Auflösung wird.“ (Hans Ulrich Gumbrecht, FAZ, 5. Juni 2013) 

„Die Autobiographie ist sowohl unterhaltsam als auch äusserst aufschlussreich und liest sich wie der Roman einer abgeschlossenen Epoche.“
(Aurélie Barjonet, Weimarer Beiträge, Nr. 2, 2013) 

„Betont subjektiv, pointiert, spannend, ironisch und selbstironisch – eine solche Offenheit ist nicht selbstverständlich für Wissenschaftler-Autobiographien.“
(Klaus Pezold, Leipzigs Neue, 2013, Heft 1)

 

Autor:
Manfred Naumann (1925-2014), Romanist, 1957 Professor für Romanistik in Jena, 1959 Entlassung und Parteiausschluß »wegen partei- und staatsfeindlicher Tätigkeit in einer Agentengruppe«, 1961 Professor in Rostock, 1966 Professor für Kultur- und Literatursoziologie in Berlin, 1969 Mitarbeiter und 1981–1990 Direktor des Zentralinistuts für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR

 

 




  • PRESSEINFORMATION
    Manfred Naumann – ein Leben im Geiste Voltaires und Stendhals
    Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der Romanist Manfred Naumann am 21. August 2014 im Alter von 88 Jahren nach längerer Krankheit in Wandlitz bei Berlin gestorben... Manfred Naumann-Oktober 2012 (c) Lehmstedt Verlag
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