Norbert Vogel

Jegliches hat seine Zeit

Fotografien 1965-1990

 

Herausgegeben von Mathias Bertram

144 Seiten mit 120 Duotone-Abbildungen
24 x 27 cm, Schutzumschlag, Festeinband, Fadenheftung


ISBN 978-3-95797-001-5

24,90 Euro (D), 25,90 Euro (A), 29,90 sFr

Ausgezeichnet mit dem Prädikat
„Deutscher Fotobuchpreis Nominiert 2016“

Fotograf | PressestimmenBestellung


Kaum ein anderer Fotograf der DDR hat so lange und so intensiv den Lebensalltag in Gemeinschaften dokumentiert wie Norbert Vogel. Als Reporter war er in verschiedensten Einrichtungen der Daseinsfürsorge zu Hause, in Kinderkrippen und Kindergärten ebenso wie in Schulen, Jugendclubs, Krankenhäusern oder Altenheimen. Auch in seiner Straßenfotografie und sogar seiner außergewöhnlichen Aktfotografie steht das Miteinander der Menschen im Zentrum des Interesses. So entwerfen die hier versammelten Aufnahmen ein facettenreiches Bild von Stationen und Grundsituationen des Lebens, das fern aller Ideologien von einem sanften, oft humorvollen Humanismus geprägt wird.

 

Pressestimmen:

„Der Fotograf ist nicht auf Spektakuläres aus. Eher zeigt er das, was leicht übersehen wird. Oft liegt ein Hauch Melancholie auf den Bildern. Der Band besticht nicht nur durch die Fotografien, sondern auch durch die Komposition.“
(Karin Großmann, Sächsische Zeitung, 25. April 2015) 

„Die Fotos illustrieren nicht nur den DDR-Alltag, sondern erzählen eine Geschichte, die sich dem Betrachter mitunter erst beim zweiten oder dritten Hinschauen erschließt. Überhaupt ist der Fotoband nicht zum flüchtigen Durchblättern gedacht, sondern immer wieder zum Innehalten. Wer sich die Zeit nimmt, kann tief eintauchen und sich zurückversetzen, ohne in Nostalgie zu verfallen.“
(Manfred Orlick, Kundenrezension auf amazon.de, 12. März 2015

„Gerade die scheinbare Ärmlichkeit des Lebens in diesem kleinen Land bestärkte dieses biblische Lebensgefühl, dass es tatsächlich immer nur um das Wesentliche geht, um die Dinge, die Leben ausmachen. Nichts sonst. Und genau das hat Vogel eingefangen. […] Deswegen wirkt die DDR – so von außen und im Nachhinein betrachtet – irgendwie größer, als sie war. Eine viel zu kleine Eierschale für so viel gelebtes Leben.“
(Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung, 11. März 2015

 

Fotograf:
Norbert Vogel (geb.1944), 1965–1970 Studium der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, seit 1970 freischaffende Tätigkeit im Berliner Raum und in Leipzig, vor allem für Zeitschriften (»Deine Gesundheit«, »Elternhaus und Schule«, »Für Dich«, »Freie Welt«)









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