Danigel, Berlin Fotografien

Gerd Danigel

Schöner unsere Paläste!


Berlin-Fotografien 1978-1998

Mit einem Vorwort von Marika Bent
Bilder und Zeiten. Hrsg. von Mathias Bertram. Band 13

160 Seiten, 143 ganzseitige Duotone-Abbildungen
24 x 27 cm, Festeinband, Fadenheftung


ISBN 978-3-942473-08-8

24,90 Euro(D), 25,90 Euro(A), 43,90 sFr 

 


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Die erste umfangreiche Auswahl aus dem Werk von Gerd Danigel lädt ein zur Entdeckung eines Fotografen, der seit dem Ende der siebziger Jahre nahezu im Verborgenen Bilder geschaffen hat, die den Vergleich mit den namhaften Vertretern des Ostdeutschen Fotorealismus nicht zu scheuen brauchen. Auf den Straßen und Plätzen, in Kneipen und Geschäften, an Bahnhöfen und vor Fabriken beobachtete Danigel die Menschen seiner Heimatstadt Berlin und des untergehenden Landes DDR. Seine Bilder sind von tiefer Zuneigung und viel Humor, zeigen nach 1989 aber auch Spuren von Resignation. Bernd Heyden, der zu der Zeit zu fotografieren aufhörte, als Gerd Danigel die Kamera in die Hand nahm, hat in ihm einen würdigen Nachfolger gefunden - eine wunderbare Überraschung für alle Freunde der klassischen Straßenfotografie!

 

Pressestimmen:

„Die Berlin-Fotografien sind von staunenswerter dokumentarischer Qualität und bezeugen dabei einen so präzisen wie originären Blick für Menschen und Motive, und das über die Wende hinaus.“
(Klaus Rek, Die Horen, 2014, Nr. 256) 

„Authentisch, anrührend, befremdlich und in vielen Fällen symbolhaft – ein Buch, mit dem man sich gerne länger beschäftigt.“ (Photonews, November 2011)

»Man wünscht diesem Fotoband, der nach Meinung der Rezensentin zu den bisherigen Highlights der Reihe ›Bilder und Zeiten‹ zählt, eine große Resonanz, auf dass Gerd Danigels Arbeiten eine breitere Beachtung erfahren als bisher.«
(Silke Hettich, Media-Mania.de, 17. Oktober 2011)

„Gerd Danigel und Bernd Heyden sind großartige Künstler, die sich neben den großen Namen der Fotografie im 20. Jahrhundert behaupten können. Danigel ist weniger pathetisch als Heyden, ironischer und humorvoller. So erfasste er den Geist der DDR-Gesellschaft unmittelbar vor dem Untergang des Regimes, als es den Rückhalt bereits verloren hatte. Nebenbei oder vor allem hat er ein wunderbar aufmerksames Auge für die Ornamente des Lichts, für Baumsilhouetten, Vogelflug oder Wasserspiegelungen.“ (Gustav Seibt, Prenzlauer-Berg-Nachrichten, 13. Oktober 2011)

„Eine traumhafte Entdeckung aus dem Herzen Berlins! Auffallend ist die Würde, mit der Danigel um sich schaut, die er seinen Figuren, Straßen und Plätzen belässt. Das ist Kunst, berührend im besten Sinne!“ (Anne Hahn in Weltexpress online, 4. Oktober 2011)

„In Danigels Fotografien verbindet sich genaue, wache Beobachtung und feines Gespür für die tägliche Sensation im Kleinen mit subtilem Humor und großem Kompositionsgeschick.“ (Andreas Gebhardt, Kasseler Fotoforum, 26. September 2011)

„Die beiläufige Bildsprache seiner Fotos steht in der Tradition von Henri Cartier-Bresson.“ (Märkische Allgemeine, 13. August 2011)

„Ein großartiger Fotoband, der einen aus dem Staunen nicht mehr herauskommen lässt. [Gerd Danigel besitzt] Ironie, Humor, Lebensfreundlichkeit, höchste Bewusstheit im selbstgewählten Medium - daraus wird ein bedeutender Künstler.“
(Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 12. Juli 2011)

„Hier kann man in Nostalgie schwelgen: Abenteuerspielplatz Berlin - der Fotograf Gerd Danigel hat das aufregende Leben der Kinder in der DDR-Hauptstadt dokumentiert.“
(Jana Frielinghaus, Junge Welt, 1. Juni 2011)

»Dieses Buch darf man nicht aufhören zu loben. Stets ist es der präzise Blick, der sich so wohltuend von vielen zeitgenössischen Fotografien abhebt. Ein Blick, der nach Wahrheit sucht, der voller Zuneigung ist, für die Menschen im Fokus.«
(Marc Peschke, Hessischer Rundfunk, 27. April 2011)

»Seine Fotos sind keine Schnappschüsse, sondern Kunstwerke, die den Vergleich mit namhaften Kollegen des Ostdeutschen Fotorealismus nicht scheuen müssen. Danigel reiht sich unter die besten Straßenfotografen der Welt ein.«
(Dolores Kummer in der taz, 23. April 2011)

»Mit unermüdlicher Leidenschaft und schwer nachzuempfindender Zärtlichkeit spürt Danigel der herben Melancholie seiner Heimatstadt nach. Fantastische Momentaufnahmen!«
(Bücher-Wiki, 11. April 2011)

„Die Fotos bewegen sich auf durchweg anspruchsvollem Niveau und erzählen Geschichten - was kann Fotografie Besseres leisten? Eine wahre Entdeckung.“ (dreamjastie auf amazon.de, 3. April 2011)

»Mit Gerd Danigel wird ein Fotograf gewürdigt, der zwanzig Jahre lang seine eigenen eindrucksvollen Bilder von Berlin eingefangen hat, obwohl ihm das niemand abverlangte und auch nicht abkaufte. Nun stecken die Bilder in einem eindrucksvollen Buch mit dem nicht ganz abzustreitenden Satz: Fotografen sind Herumtreiber. Die guten sind es. Zum Glück.«
(Leipziger Internetzeitung, 26. März 2011)

 

Fotograf:
Gerd Danigel (geb. 1959), ab 1978 als Fotograf in Berlin unterwegs, 1985-1990 Fotograf im „Institut für Kulturbauten der DDR“, seitdem freischaffend tätig als Dokumentarist, Werbe- und Architekturfotograf
Link  ddr-fotograf.de