Andreas Martin

Der Leipziger Promenadenring
Eine historische Rundfahrt


 

etwa 128 Seiten mit 115 farbigen Abbildungen

24 x 27 cm, Festeinband, Fadenheftung

 

ISBN 978-3-937146-85-0

19,90 Euro (D), 20,90 (A), 34,90 sFr

 

 

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Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurden die aus dem Spätmittelalter stammende Stadtmauer und der ihr vorgelagerte Wassergraben, die die Leipziger Innenstadt vor feindlichen Überfällen schützen sollten, niedergelegt bzw. aufgefüllt und durch einen Grüngürtel ersetzt, den die Einwohner und ihre Gäste schon bald als Ort des Spazierengehens entdeckten - der Promenadenring entstand. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entstand hier eine repräsentative großbürgerliche Bebauung mit Wohn- und Geschäftshäusern, Verwaltungsgebäuden (wie dem Neuen Rathaus), Kirchen und Theatern, Hotels und Restaurants. Bis heute ist der Ring die bedeutendste Verkehrsader der Stadt mit dichtem Auto- und Straßenbahnverkehr und - über den Hauptbahnhof - mit Anschluß an das überregionale Eisenbahnnetz. Im Herbst 1989 erlangte der Leipziger Ring als Ort der Montagsdemonstrationen sogar Weltruhm. Das Buch von Andreas Martin nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch die Verkehrs- und die Baugeschichte der interessantesten aller Leipziger Straßen, üppig illustriert mit historischen Ansichtskarten und anderen Dokumenten aus seiner reichhaltigen Privatsammlung.

 

Pressestimmen:
„Das neue Leipzig-Buch erzählt Geschichte und Geschichten der Straßen und Plätze, der großen und der kleineren Häuser auf beiden Seiten des Promenadenrings. Erstaunlich dabei, wie historisch dem Betrachter heute schon Aufnahmen aus DDR-Zeiten vorkommen.“
(Thomas Mayer, Leipziger Volkszeitung, 21. Juni 2011)

„Ein Buch für Leute, die gern auf Zeitreise gehen und das Staunen mitbringen über die beachtlichen Veränderungen einer Stadt wie Leipzig. Und über die Vergänglichkeit dessen, was scheinbar für die Ewigkeit gebaut wurde. Der Band zeigt eindrucksvoll, wie die sozialistischen Straßenplaner mit den alten Stadtstrukturen rings um den Ring gewütet haben, um daraus eine Schnellstrecke für den Kraftverkehr zu machen. Dabei sind eine Menge ungemütlicher und trostloser Orte entstanden. Der Bildband lässt den Leser ahnen, wieviel Leben und Geschäftigkeit rings um den Promenadenring einst herrschte, wie er praktisch überall eine Visitenkarte des Leipziger Geschäftslebens war.“
(Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung, 18. Juni 2011)

 

Autor:
Andreas Martin (geb. 1949), Fachlehrer für Mathematik und Physik in Leipzig, Verkehrshistoriker und Ansichtskartensammler

 









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