Hans Mayer

 

Der Fall Hans Mayer

Dokumente 1956-1963

Herausgegeben von Mark Lehmstedt


528 Seiten
12,5 x 20,3 cm
Festeinband, Fadenheftung, Lesebändchen


ISBN 978-3-937146-41-6

 

 

vergriffen

Autor | Herausgeber | Pressestimmen


»Eine Lehrmeinung zuviel«: mit diesem Fußtritt wurde Hans Mayer 1963 aus der DDR hinausgeworfen. Vorausgegangen waren sieben Jahre fortgesetzter öffentlicher Angriffe und nahezu lückenloser Überwachung durch SED und MfS. Die mehr als 260 Dokumente der »Akte Mayer« - darunter die Protokolle der von der Stasi abgehörten Gespräche mit Ernst Bloch - zeichnen ein genaues Bild der Hintergründe, Mechanismen und Zusammenhänge der »ideologischen Offensive«, ihrer sichtbaren Akteure und geheimen Strippenzieher.
»Prof. Mayer hat nach Ansicht des GI ihm gegenüber kein Mißtrauen. So hat Mayer jetzt mal zum GI gesagt, daß Prof. Müller in Jena u. Hadermann in Halle von Spitzeln umgeben seien. An ihrem Institut in Leipzig sei das aber gottseidank nicht der Fall.« (GI »Lorenz«, 28. Januar 1958)

 

Pressestimmen:

 

 

Autor:

Hans Mayer (1907-2001), Schriftsteller und Literaturwissen-schaftler, 1948-1963 in Leipzig tätig, später in Hannover und Tübingen.

 

Herausgeber:
Dr. Mark Lehmstedt (geb. 1961), Studium der Germanistik in Leipzig und Berlin. Von 1987 bis 1991 Assistent am Lehrstuhl für deutsche Literatur des 18. Jahrhunderts in Leipzig, seit 2003 als Verleger tätig.









 
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