Ilona Stölken 
Das deutsche New York


Ilona Stölken

Das deutsche New York


Eine Spurensuche


320 Seiten mit 180 z. T. farbigen Abbildungen
 
24 x 27 cm, Festeinband, Schutzumschlag, Fadenheftung


ISBN 978-3-942473-68-2

 

29,90 Euro (D), 30,90 Euro (A), 39,90 sFr


 

 

Autorin | Pressestimmen | Bestellung


Deutsch  Welcher New York-Besucher weiß heute, daß New York im späten 19. Jahrhundert die größte deutsche Stadt nach Berlin und Wien war? Ilona Stölken rekonstruiert die eindrucksvolle Geschichte der Deutschen in New York vom Beginn der Masseneinwanderung 1840 bis hin zu den Flüchtlingen des NS-Regimes. Sie folgt den Einflüssen, die deutsche Arbeiter und Unternehmer, Künstler und Journalisten auf die Stadt genommen haben - Lagerbier und Steinway-Pianos, Brooklyn Bridge und Bloomingdale's -, und beschreibt ihre Festkultur, ihre Musik und ihr Vereinsleben. Beim Besuch ihre einstigen Wohnviertel in Kleindeutschland und Yorkville, Brooklyn und Washington Heights legt sie viele deutsche Spuren frei, die man bei einem Rundgang durch die moderne Metropole immer noch entdecken kann. Zahlreiche zeitgenössische Abbildungen lassen eine verschwundene und nahezu vergessene Welt wieder auferstehen.

 

Englisch  The history of New York City is also a history of its immigrants - why they came, how they lived and worked and how they made themselves at home in this vibrant and ever-expanding metropolis. Few people are aware today that during much of the second half of the 19th century Germans were by far the largest ethnic group among them, making New York the third largest "German" city after Berlin and Vienna. In her history of the Germans of New York, from the early days of mass migration in the 1840s to the refugees who fled the Hitler regime, Ilona Stoelken tracks the influence that German workers and entrepreneurs, artists and journalists , bankers and merchants had on the development of the city, and how the city left their mark on them. She visits their old living quarters and depicts their social and cultural life in what was "Little Germany" on the Lower East Side, Yorkville, Brooklyn and Washington Heights, and shows what is left of them in the city of today.

 

Pressestimmen:

„Nie hat man das Gefühl, die Autorin reiße ihre Themen nur an, sie vertieft sich vielmehr in eine untergegangene Welt und lässt den Leser und Betrachter daran teilhaben. Besonders gelungen ist die Symbiose von sehr guter Lesbarkeit und Informationsdichte. … Die Vielzahl höchst qualitätvoller, seltener und zum Teil erstmals in Deutschland publizierter Fotos und Holzstiche macht den Band zu einer Augenweide. Die einfühlsame Buchgestaltung, wie man sie vom Lehmstedt Verlag gewohnt ist, tut schließlich das Übrige.“ (Peter Bahl, Herold-Jahrbuch, N. F., Bd. 20, 2015, S. 293-294) 

„Ilona Stölkens reich illustriertes Buch geht all diesen Spuren detailliert nach und gibt ein ausgezeichnetes Abbild deutscher und amerikanischer Geschichte.“
(Peter von Becker, Tagesspiegel, 22. April 2014) 

„Der hohe Bildanteil aus Foto, Stich und Zeichnung lässt das Thema faszinierend anschaulich werden.“
(Morgenpost, Dresden, 13. April 2014) 

„Ein langer kulturhistorischer Bogen, den Ilona Stölken in ihrem aufwändig recherchierten, gut erzählten und reich bebilderten Buch aufschlägt. Zu schwer fürs Reisegepäck, aber eine anregende Entführung in die deutsch-amerikanische Vergangenheit.“
(Michael Bienert, Literaturblatt für Baden-Württemberg, März / April 2014)
 

„Anhand vieler Einzelschicksale illustriert Stölken Ursachen und Folgen der dramatischen Einwanderung.“
(Nürnberger Nachrichten, 27. Dezember 2013)

„Anschaulich zeigt die Autorin in dem opulent bebilderten Band auf, welche Höhen und Tiefen Deutsch-Amerikaner in den Jahren durchlebten, wie sie die Weltstadt nachhaltig prägten und wue umstritten sie mitunter in Kriegszeiten waren.“
(Claus Peter Kosfeld, Das Parlament, 23. Dezember 2013) 

„Der reich bebilderte und mitreißend geschriebenen Band rückt uns eine nahezu vergessene Seite des ‚Big Apple‘ plastisch vor Augen – und macht Lust auf eigene Spurensuchen.“
(Nils Kahlefendt, MDR-Figaro, 15. Dezember 2013)

„Historisches und Persönliches wird in diesem sehr informativen und lesenswerten Buch flankiert von Dokumenten, Porträts, Zeichnungen und Fotografien.“
(Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung, 13. Dezember 2013)

„Ein auch gestalterisch und mit den vielen hochinteressanten Abbildungen bemerkenswertes Buch. Das Deutsche New York bietet ganz viele Anregungen! Das legt man so schnell nicht aus der Hand.“ (Danuta Görnandt, RBB-Kulturradio, 10. Dezember 2013) 

„Es gibt Bücher, von denen denkt man: Die müsste es doch längst geben. Aber dieses eine, von dem man dachte, es müsste existieren, ist nicht da. In großer Detailfülle erzählt Stölken von den komplexen Wechselwirkungen, die die einwandernden Deutschen in New York auslösten und selbst erlebten. Und wie sie damit umgingen. Ein wenig merkt man beim Lesen, was Deutschland mit all den Auswandererwellen auch verloren ging.
Es ist ein Buch, das mit jedem Kapitel auch auf Deutschland zurückspiegelt - in all den Verrücktheiten, die die Deutschen nach Amerika mitnahmen. In all den Verschrobenheiten, die sie zurückließen. Und die es in großen Teilen bis heute gibt. Großformatig ist es natürlich geworden, weil es voller Bilder aus der historischen Schatzkiste steckt, die zeigen, wie sehr sich New York in diesen knapp 200 Jahren veränderte.“
(Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung, 29. Oktober 2013) 

 

Autorin:

Ilona Stölken (geb. 1962), Historikerin und freie Publizistin, Veröffentlichungen zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, mehrjähriger Aufenthalt in New York, wo sie u.a. für die UNO arbeitete, lebt zur Zeit in Genf.

 

Ilona Stoelken (b. 1962) is a writer and historian with a Ph.D. in modern history from the University of Kiel, Germany and a diploma in librarianship. She lived and worked in Berlin and in New York for more than six years. Earlier publications include books and articles in German and English on the history of the atomic bomb and aspects of German and European cultural history. At present she resides with her family in Geneva.   



 

 

 



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