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Louis Held gehörte zu den ersten deutschen Reportagefotografen. Während die Mehrzahl seiner Berufskollegen sich noch darauf beschränkte, Porträts im Atelier aufzunehmen, erkannte er die überwältigenden Möglichkeiten der Dokumentarfotografie und ging mit seiner Kamera ins Freie.
Er war dabei, als eine Rodin-Ausstellung eröffnet wurde und Busoni ein Klavierkonzert gab, porträtierte die Größen des Weimarer geistigen Lebens wie Franz Liszt, Henry van de Velde und Walter Gropius in ihren Ateliers, beobachtete das Treiben der Marktfrauen und der Bauarbeiter. Auch für das ländliche Leben hatte er einen wachen Blick und fotografierte Schnitterinnen auf dem Weg zur Arbeit und Zigeuner auf dem Buttstädter Pferdemarkt. Mit Louis Held wurde der Lichtbildner zum Bildberichterstatter.
Pressestimmen:
»Er war einer der ersten deutschen Fotoreporter:
Seine Bilder zeigen die Stadt der Klassik an der Schwlle zur
Moderne. Nun wird das Werk von Louis Held neu entdeckt. Nicht nur
für Weimar-Pilgerer der Fotoband des Jahres«
(Die ZEIT)
Fotograf:
Louis Held (1851-1927), Fotograf in Liegnitz, seit 1882 Hoffotograf in Weimar, regelmäßige Veröffentlichungen in der zeitgenössischen Presse („Leipziger Illustrierte Zeitung“, „Berliner Illustrierte“, „Die Woche“, „Der Weltspiegel“), Pionier der Kinomatografie