Nihad Nino Pusija: Down There Where the Spirit Meets the Bone

Nihad Nino Pušija

Down There Where the Spirit Meets the Bone


THE LAST BOOK OF PEPERONI

Herausgegeben von / edited by Lith Bahlmann
und / and Matthias Reichelt

Ausgabe in deutscher und englischer Sprache

296 Seiten mit 196 farbigen und Schwarzweiß-Fotografien
24 x 29 cm, Festeinband, Fadenheftung


ISBN 978-3-95797-082-4

 

38,00 Euro (D) 40,00 Euro (A) 48,00 sFr

 

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Die erste umfassende Monografie des aus Bosnien stammenden, seit 1992 in Berlin wirkenden Fotografen Nihad Nino Pušija umspannt unter der titelgebenden Gedichtzeile von Miller Williams ein mehr als 30-jähriges Schaffen.
Lith Bahlmann und Matthias Reichelt haben zusammen mit dem Grafiker Jürgen W. Lisken die Aufnahmen zu einem beunruhigenden Bilderstrom komponiert, der mit den Erinnerungen an das friedliche Miteinander unterschiedlicher Ethnien und Religionen im einstigen Jugoslawien beginnt und nur zu bald in die Abgründe eines mörderischen Krieges und seiner bis heute anhaltenden Wirkungen führt. Durch das Buch zieht sich ein roter – und keineswegs nur metaphorisch blutroter – Faden.

Das Buch ist die letzte Veröffentlichung, die der international hoch angesehene Berliner Fotobuchverleger und -buchhändler Hannes Wanderer noch selbst betreut hat, bevor er unerwartet am 9. September 2018 in Berlin verstarb. Unter dem Namen „Peperoni Books“ gedruckt, setzt es den Schlusspunkt unter ein außergewöhnliches Leben im Dienste der Fotografie.

Der Lehmstedt Verlag, der mit Peperoni, 25books und Hannes Wanderer stets freundschaftlich verbunden war, ist stolz, THE LAST BOOK OF PEPERONI verbreiten zu dürfen und die großartigen Fotografien von Nihad Nino Pušija einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

Pressestimmen:

„Gewaltige existenzielle Themen bewegen die Fotos und die Menschen in diesem Buch … so ist dieses Buch ein visuelles Geschichtsbuch der ganz besonderen Art.“
(buchmonat.de, 2018)

„Ganze Roma-Familien mussten sich auf die Reise einer erzwungenen Migration über viele Stationen begeben. Pušijas Blick ist stets geprägt von einer tiefen Empathie für die Menschen. Ungeschminkt zeigt er den deprimierenden Alltag, ihre Verzweiflung, aber auch die Familienzusammengehörigkeit und ihre Feste. In Berlin wurde Pušija mit seiner Kamera ebenfalls fündig und entdeckte Unbekanntes in der Stadt.“
(Manfred Orlick, Das Blättchen. Zweiwochenschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft, 2018)

"Dass sich Pušija, der als Dokumentarist für die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst und viele andere Berliner Galerien arbeitet, bei seinen freien Arbeiten als sozialdokumentarischer Fotograf versteht, zeigt ein schöner, parallel zur Neuköllner Ausstellung erschienener Bildband. „Down there where the spirit meets the bone“ vereint Fotos aus 30 Jahren und zeigt neben dem künstlerischen Schwerpunkt der Roma-Fotografie auch Impressionen aus Ex-Jugoslawien, Bürgerkriegsszenen und großartige Schwarz-Weiß-Porträts von Dragqueens aus Berliner Clubs. Der Buchtitel zitiert ein Gedicht des US-Lyrikers Miller Williams, das in deutscher Übersetzung mit der Zeile beginnt „Habe Mitgefühl für alle, denen du begegnest“.
(Gunda Bartels, Tagesspiegel, 2018)

 

Fotograf:
Nihad Nino Pušija (geb. 1965), geboren und aufgewachsen in Sarajevo (Jugoslawien, heute Bosnien und Herzegowina), 1985–1986 Studium (Politik und Journalismus) an der Universität von Sarajevo, 1986–1988 Arbeit als Fotojournalist für die unabhängige bosnische Tageszeitung „Oslobođenje“, seit 1988 freier Fotograf mit Fotokunstprojekten in den USA, Italien, Belgien und Großbritannien, seit 1992 lebt und arbeitet er in Berlin, Publikationen in verschiedenen Büchern, Magazinen und Katalogen, Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und im Ausland, u.a. auf der Biennale in Venedig, www.fotofabrika.de

Lith Bahlmann (geb. 1966), freie Autorin und Kuratorin, lebt in Berlin

Matthias Reichelt (geb. 1955), freier Kulturjournalist, Autor und Kurator, lebt in Berlin

Jürgen Lisken (geb. 1973), freier Kommunikationsdesigner, lebt in Berlin

 

 




 












Fotos
  • Roger Melis
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